Gesprächsforum am 16.10.2018: "Ziemlich beste Freunde - wie Staat und Kirche sich vertragen"

Mit dem Wittenberger Vertrag vom 15.09.1993 schließen die evangelische und katholische Kirche und das Land Sachsen-Anhalt einen Staatskirchenvertrag, um „unter Berücksichtigung und inhaltlicher Fortbildung der historisch gewachsenen Rechte und Pflichten .... die Grundlagen für das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in einer freiheitlichen Gesamtordnung umfassend und dauerhaft zu gestalten.“
Geregelt sind darin z.B. der Religionsunterricht, die Theologenausbildung an staatlichen Universitäten, die Kirchensteuer sowie die Staatsleistungen an die Kirche. Teile dieses Vertrages werden hinsichtlich Ihrer Plausibilität und Zeitgemäßheit immer wieder angefragt.
Anlässlich des 25. Jubiläums des Vertrages wollen wir über dessen Sinn und Zweck und Aktualität ins Gespräch kommen. Sind das Verhältnis und die Belange von Kirche und Staat sinnvoll geregelt? Brauchen wir neue und andere Reglungen?

 

Der Evangelische Hochschulbeirat lädt am 16.10. um 19.00 Uhr gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Evangelischen Akademie Wittenberg zu einem spannenden Gespräch in das Theater Grüne Zitadelle ins Hundertwasserhaus ein.

 

Unsere Gesprächspartner sind Prof. Dr. Michael Germann (Staatskrichenrechtler/MLU Halle)), Philipp Möller (Pädagoge/Autor, Mitglied des Beirates der Giordano-Bruno-Stiftung) und Dr. Irmgard Schwaetzer (FDP, Ministerin a.D. und Präses der Synode der EKD). Das Gespräch wird von Valerie Lux (Freie Journalistin) moderiert.

 
 
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